Restaurant & Café Sonnenburg
Das Ausflugsziel hoch über Bad Sulza
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Falkenpfad

- ein Grenzerlebnis zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt Zwischen der Sonnenburg im Westen und Burg Saaleck im Osten zieht sich unser Falkenpfad durch eine Landschaft voll erlebnisreicher Geschichte.

↵ Einleitung:

Zwei falkenumflogene Burgen bilden den Rahmen, von denen die östliche, Burg Saaleck, auf das zwölfte Jahrhundert zurückgeht, so daß über achthundert Jahre auf ihren Ruinen lasten. Sie liegt im südwestlichen Grenzraum von Sachsen-Anhalt, einer Gegend, die immer schon Grenze war und auf entsprechende Erfahrungen zurückschaut: Wachsamkeit, Ängste und Mut, dazu Offenheit und als wichtigste Grenzerfahrung herzliche Toleranz!

Anders – und doch verwandt – verhält es sich mit der Sonnenburg im Westen, hoch über der uralten Salzstadt Bad Sulza. Hier, im Nordosten Thüringens und des alten Herzogtums Sachsen-Weimar, wurde künstlich, in Friedenszeiten, erbaut, was die Burg Saaleck als Beweis der menschlichen Friedlosigkeit darbietet: Eine Ruine - und ein gastlicher Ort!

Wir wollen nicht vergessen, daß es 1908 nur noch wenige Jahre bis zum grausigen Ersten Weltkrieg sind: Die Industrialisierung hält das Leben in grauen Städten und selbst auf dem Lande gefangen. Da lockt das Verweilen an Orten vergangener Größe und festen Schutzes. So entsteht also die Sonnenburg unterhalb der Sonnenkuppe.

Damit genug! ‚Geschichte‘ ist ja stets das, was ‚geschieht‘.
Wir leben in ihr und machen sie - nebst Geschichten.

Unser Falkenpfad, eine kleine, bedächtige Idee der Betreiber von Burg Saaleck und der Sonnenburg, will leise, ja geruhsam genossen sein. Es mag sich wohl ergeben, daß er allmählich wächst, weil ja doch das herrliche Land ringsum von lauten und leisen Geschichten, von stillen Reizen und farbigen Begebenheiten nur so wimmelt.

Hier und heute aber halten Sie den ersten, bescheidenen Anfang des Falkenpfades in Händen., Machen Sie Ihre eigene Geh-schichte draus, indem Sie ihn erwandern! Wenn Sie Ihre Sinne schweifen lassen, erfüllen Sie ihn mit Leben;

Wir freuen uns auf Sie!
↵ Wegmarke 0, Sonnenburg:

Es lockt seit über hundert Jahren
den Menschen einzeln und in Paaren
die Sonnenburg in Hof und Saal:
Find Ruh‘, verweile doch einmal!
Dem Aug‘ und andern guten Sinnen
magst Freude du, ja Glück gewinnen!

Öffnungszeiten:

01.04. bis 31.10. täglich von 12.00 bis 21.00 Uhr
01.11. bis 0stern Do – Sonntag 12.00 bis 17.00 Uhr

In unseren Speisen deftiges Ländliches aus dem Topf oder Deftiges aus der Pfanne, oder Feines vom Fisch ist die Begehung des Turmes und der Grotte enthalten.
Tel. 036461 20416

↵ Wegmarke 1, über Sonnendorf:

Vorbei an rebbedeckten Hängen,
wo Blüten sich zur Sonne drängen
und aus der Erde Schätze rauben,
zu speichern dir in guten Trauben,
lenk ohne Mühe die entspannten Schritte
nordostwärts, frei von Zwang, von Fluch und Bitte!

Genuß bedarf nicht stets der hohen Reize ~
Die Ruh‘ ist der Erholung reine Beize!

↵ Wegmarke 2, Die Linde:

Einstmals wurde unter manchen Linden
in des Dorfes Mitte Recht gesprochen
von Justitia, bevor sie tat erblinden
und das Recht ward durch sich selbst gebrochen.

Einst wie heute aber kannst du finden
Frühlingsstimmung, sommerhafte Launen
unter hohen, mildgestimmten Linden:
Nimm das Leben, herrlich zu bestaunen!

↵ Wegmarke 3, Im weiten Feld:

Ein grader Weg, gewunden doch der Blick:
Wie rege Wald und Wiesen weit sich winden
in Höh‘ und Tiefe, ganz wie das Geschick,
das wir im Wechsel und im Wandel finden!

Der Mensch ist klein, doch groß ist sein Erfassen,
wenn er sich freigibt für dies liebe Land.
Kann eigne Geltung, kann er Bildung lassen,
gibt die Natur ihm mütterlich die Hand.

↵ Wegmarke 4, Der Kirschbaum:

Rot wie das Blut sind dieses Baumes Früchte;
sie gleichen Herzen, wenn sie paarweis‘ schlagen
oft unterm Laub, als ob sich ängstlich flüchte
die erste Liebe zwischen Mut und Zagen.

Du sollst an dieser Kirsche froh verweilen;
sie schirmt dich gern, laß deine Sinne schweifen!
In stillem Wirken wird die Seele reifen
und eine Ahnung dich des Glücks womöglich streifen.

↵ Wegmarke 5, im Feenwald:

Den hohen Wald in seinem leisen Wesen,
nimm frei ihn wahr, er spiegelt wohl dein Leben,
wie du es dir, wie dich es sich erlesen:
Welch dichtes Walten, Wirken, Wandeln und welch Weben!

Im scheinbar wirren, wohlgefügten Reiche
des Waldes, das vom Erdreich zu den Kronen
von Wundern flüstert und von manchem Streiche,
muß sich Besinnung, muß sich Einkehr lohnen.

↵ Wegmarke 6, Linde am alten Handelsweg:

Hier stieg die Handelsstraße steil hinan;
Du ahnst es kaum, wenn du dich dankbar birgst
im Zweiggewand der Linde. Denke dran,
daß du auch sinnend Wunder faßt und wirkst!

Nichts ruht für ewig, alles ist in Fluß,
was ward, vergeht und aus Vergang‘nem steigen
Not und Gefahr, doch Lieb‘ auch und Genuß;
Glück, wer’s vermag, dem trauend sich zu neigen!

↵ Wegmarke 7, Der Eiskeller von Stendorf:

Es hat der Mensch gewißlich viele Stärken,
und manches Mal entdeckst du in der Erde
die wahrhaft großen unter seinen Werken,
die, weil bescheiden, übersehen werden.

So ist es hier: Um Dauer zu erhalten,
brach er das winterliche Eis im Flusse
und bracht’s hierhin, auf das der Fluch des Kalten
sich kehre segensreich zum Hochgenusse!

↵ Wegmarke 8, Die Krähenhütte:

Noch ein Wunderwerk, es duckt sich stille
an den Hügel hin, doch nicht Genießen
ist das Ziel. Nein, nach des Menschen Wille
ist hier Rettung angesagt, und das heißt: Schießen.

Ach, so einfach ist es nicht zu greifen,
als ob Schüsse nur in Arglist zielen;
wo die Krähen saatenraubend streifen,
heischt‘ der Selbsterhalt des Menschen, daß sie fielen!

↵ Wegmarke 9, Grenzübergänge:

Nährendes Naß und ein reißender Fluß,
sie binden das Leben und trennen!
Dem siedelnden Menschen unverzichtbares Muß,
im Übermaß ‚Strafe‘ zu nennen.

Der Mensch überwindet’s, flach senkt sich die Furt,
wo späterhin wölben sich Brücken.
Eine Gierfähre zerrt am sichernden Gurt ~
Der Übergang, welch ein Entzücken!

↵ Wegmarke 10, Burg Saaleck:

Aus alten Zeiten, wildem Streit und Zanken
hebt zwiefach sich des Trostes frohes Zeichen:
Die Türme stehn und wecken den Gedanken,
wie sehr wir selbst das Leben farbig streichen!

Der sieht Verhängnis, Untergang und Tod,
ein andrer sieht Beharrlichkeit und Stärke,
ein dritter zagt im Anblick alter Not,
den vierten ruft’s zu wohlgemutem Werke.

Es kann der Mensch aus allem Mut gewinnen,
doch muß er eines tun: Er muß beginnen!

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ÖFFNUNGSZEITEN


November - März
Mittwoch – Sonntag 
12.00 Uhr bis 17.00 Uhr 

April – Oktober
Mittwoch – Sonntag
12.00 - 17.00 Uhr 

Feiertags
12:00 - 18:00 Uhr

Sonntag 11.06.2017 ab 14 Uhr geschlossen

Bei Voranmeldung ab 10 Personen
oder Familienfeiern verlängerte Öffnungszeiten

Tel: 036461- 20416 
Handy: 0157-8558 8882
Fax: 036461- 87693

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